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BMW-E23-Club.

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Die Geburt von einem BMW E23 Taxi

 

Die neuen Umweltzonen und die Liebe zum BMW 7er E23 hat ein Taxiunternehmen dazu gebracht, ein neues Fahrzeug bzw. einen Youngtimer in den Taxibetrieb zu holen. Nach 29 Jahren bekommt das Unternehmen das erste Taxi ohne Stern. Es ist ein BMW 7er!

Da der BMW 7er mit Produktionsdatum 03.07.1986 (das soll der drittletzte E23 sein, der vom Band gelaufen ist) über einen Werkskat verfügt, bekam dieser auch eine grüne Umweltplakette und darf so in die Umweltzonen einfahren.

Die Idee einen BMW E23 als Taxi zu nehmen ist nicht neu, aber genial. Denn als Gründer und Kopf von dem BMW-E23-Club, ist die Wartung und Ersatzteilbesorgung relativ einfach. Darüber hinaus versucht der Club seit Jahren den ersten BMW 7er der Bevölkerung wieder etwas näher zu bringen, und ein Taxi ist in dieser Hinsicht perfekt.

 

Als erstes musste ein Wagen mit guter Substanz her. Das man da nicht das erstbeste Vehikel aus einem alten Hinterhof nimmt, ist ja wohl selbstverständlich. Das E23-Clubmitglied Marco bot vor Jahren seinen gepflegten 735i an,

und der Wagen wurde dankend abgekauft, mit dem Hintergedanken die eigene Autosammlung zu erweitern. Jetzt aber ist er die ideale Basis für das Taxi.

Und so könnte mal das Taxi aussehen. Natürlich noch in Hell-Elfenbein.

Der E23 muss aber für den unermüdlichen Einsatz eines Taxis noch etwas verändert werden. Da wäre zum Beispiel die Fahrzeugveloursausstattung, die gegen eine schwarze Lederausstattung mit elektrischen Sitzen getauscht wurde. Denn der Fahrgast soll auch den Luxus dieser Oberklassenlimousine fühlen und genießen.

 

Deswegen wurde auch ein elektrisches Heckrolle, ein Soundsystem, elektrische Fensterheber vorn und hinten und Leselampen in der C-Säule extra nachgerüstet. Und auch ein Taxameter, Taxischild  und Funk wurden verbaut. Ohne dieses wäre es ja kein Taxi. Zum Glück hat der 7er schon eine Klimaanlage mit Automatikfunktion und zusätzlich ein Schiebedach ab Werk. Der Motor wurde gegen eine überarbeitete Maschine ersetzt. Auch diese leistet 185PS inkl. Katalysator. Wir wollen mal hoffen, dass das Triebwerk Millionen von Kilometern hält.

 

Jetzt kommen wir zu der Außenhaut bzw. Farbe. Taxen müssen in dieser Region die typische Taxifarbe haben. Daher hat man sich für eine Folie entschieden. Eigentlich werden die Fahrzeuge mit der Folie beklebt, um den darunter liegenden originalen Lack zu schützen. So ein beklebter Wagen kann nach dem Taxidienst und der Folienentfernung wieder in der Ursprungsfarbe verkauft werden. Autos lassen sich halt besser in anderen Farben verkaufen als in Hell-Elfenbein. Hier aber dient die Folie der einfachen Wiederinstandsetzung. Das bedeutet, wenn ein Fahrer mal einen Kotflügel kaputt fährt, kann man das Teil ganz einfach gegen ein gebrauchtes in einer x-beliebigen Farbe austauschen. Neue Folie darüber geklebt, fertig. Darüber hinaus ist die Folie witterungsbeständiger und kratzfester als Lack. Aus diesen Gründen wurde vor dem Bekleben der Wagen angeschliffen. Normalerweise macht man das halt nicht. Aber so sind alle Unebenheiten entfernt.

 

 

 

Und so sieht der BMW 735i nach dem Bekleben mit Hell-Elfenbeinfolie aus. Wie neu lackiert! Aber nur halb so teuer.

 

 

 

Hier werden jetzt mit Sorgfalt die restlichen Teile, wie Stoßstangen und Chromleisten montiert.

 

 

 

Im Innenraum wurden, wie schon erwähnt, die typischen Taxigeräte verbaut. Das alles zu montieren und überhaupt einen geeigneten Platz für diese Sachen im Auto zu finden, war gar nicht so einfach. Viele Originalfetischisten werden nach Anblick der Bilder fürchterlich weinen oder Schimpfen oder sogar das Lästern anfangen. So wie das Equipment angeordnet ist, ist es am einfachsten und am logischsten platziert.

 

 

 

 

 

Seit dem 26.11.08 ist das Taxi nun im Einsatz, und die erste Fahrt ging direkt zum Flughafen Köln/Bonn.

 

Wir wünschen allzeit gute Fahrt!

 

Das rechte Auto ist schon das nächste Taxiprojekt!

Woher ihr diesen Wagen kennt und in welcher Zeitschrift dieser schon zu sehen war,

könnt ihr alles unter "Das 2. E23 Taxi" nachlesen.

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